Samstag, 21. Mai 2016

Halbjahres-Schneeflöckchen Geburtstag.

Lieber Snoopy Schatz, 


kleiner Wirbelwind, Frechdachs, Knutschbärchen, Teddybär, Mausbär, große Hundemaus, Tatzibär <3 vor genau 6 Monaten hast du das Licht der Welt erblickt, ein ganzes Stück fern von hier, aber das war uns egal, denn schon als ich dein erstes Bild gesehen hatte war es um mich geschehen. In deiner ersten Familie warst du nur kurz, und schon musstest du weiter ziehen. Dein erster Papa hat sich dann für uns entschieden, und für mich war es genau das Richtige kleiner Herzensbrecher. Ich nahm dich in die Hände, und ich glaubte du bist ein Wölkchen, und kaum hatte ich es mich versehen hatte ich schon den ersten Knutsch von dir. <3 Mein Herz schlug wie verrückt, und auch wenn du dich zuerst vor Maxi und Maddy versteckt hast, hast du doch gleich mitgespielt wie ich dich aus deinem Versteck geholt hab. Die ganze Heimfahrt hast du verschlafen in einer Box, und 8 km vor dem Ziel habe ich den ersten Ton von dir gehört.
Dein tapsiger unsicherer Gang hat mein Herz unaufhörlich schlagen lassen, und kaum waren wir zu Hause angekommen hab ich versucht dir die Leine und dein Geschirrchen anzulegen, aber das mochtest du überhaupt nicht. Nach kurzem Überlegen haben wir uns Maddy ihr Geschirr ausgeborgt, welches dir jetzt schon lange nicht mehr passt, denn du bist in den paar Monaten die du bei uns bist soviel gewachsen, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus komme. 41 cm in der Länge, und ohne Kopf 25 cm Höhe bringst du schon zusammen, die 6 kg Marke ist auch nicht mehr weit entfernt, und du wirst ein grosses Schneeflöckchen, und wenn alle Welt sagt du passt nicht in den Standard, dann ist mir das auch egal, du bist so gut und richtig wie du bist, und wenn du ein Eisbärchen wirst. <3
Du hast mein Herz im Sturm erobert, liebst dein ganzes Rudel, und bist auch mittlerweile gut integriert. Lange hat es nicht gedauert, und schon spielte Maxi, dein grosser Hundebruder mit dir. Maddy brauchte zum Auftauen etwas länger, aber auch sie mag dich, obwohl du manchmal ein kleiner Frechdachs bist. Keine Ahnung warum, aber du scheinst einen Narren an Romeo Schmusekater gefressen zu haben. Leider bist du im Moment ein bisschen ungestüm zu ihm, weshalb ich dich öfter mal zurück pfeifen muss.
Seit über 8 Wochen, oder vielleicht auch schon ein bisschen länger besuchen wir jetzt einen Hundeverein, mit dessen Hilfe wir ein wenig von anderen Hunden, und den Trainern lernen wollen. Am Anfang warst du da noch ziemlich schüchtern, aber seit du das Bellen für dich entdeckt hast zeigst du erstmal, dass du auch da bist. Ich weiss nicht in wie weit wir das noch wieder etwas verringern können, dem Papa ist das nämlich sehr unangenehm wenn wir laut auffallen, ich würde mich darüber freuen, auch wenn ich weiss, dass du ein Hund bist.
Besonders freue ich mich darüber wie toll unsere Bindung ist, wie sehr du an mir hängst und mich liebst. Du hast einen tollen Charakter, und bist mein kleiner Kasper, der Leben in mein trauriges Herz gebracht hat. Obwohl du nur ein Teil unseres Rudels bist, so hast du doch noch einmal einiges verändert, denn dank dir habe ich endlich auch wieder Kontakt zu anderen Menschen. Die Vereinstreffen tun mir, genauso wie dem Papa sehr gut, denn unser Soziales Umfeld besteht praktisch nicht. Für mich war es die beste Entscheidung mich für dich zu Entscheiden. Dank dir haben wir die tollen Weiher entdeckt an denen wir so gern spazieren gehen, und wo ihr Hundchen so gern flitzt, und wo du gern baden gehst.
Obwohl du der Jüngste bist, bist du bei uns der mutigste kleine Kerl. Unerschrocken willst du mich verteidigen kleiner Schatz, aber das muss du nicht, ich werde dich beschützen, immer und vor allen Gefahren soweit es in meiner Macht steht. Leg dein Vertrauen in meine Hände, denn das wäre der größte Liebesbeweis, du musst nicht für deine Mama sorgen, denn die möchte dich umhegen und pflegen und dich glücklich machen. Aber du kleiner Schatz gibst es 100 fach zurück, und das macht mich so unglaublich glücklich. Ob es ein Knutsch, ein Stubsen, eine Gutenmorgenwäsche, oder einfach nur dein Anschmiegen ist, weil du ganz und gar bei mir sein möchtest, all das möchte ich nie mehr missen. <3
Du gibst mir eine Aufgabe, und dadurch fühle ich mich nicht ganz überflüssig. Du bist ein Teil meines Antidepressiva, das ich wie die Luft zum Atmen brauche kleiner Schatz.
Erst 6 Monate laufen deine vier Pfötchen durch die aufregende Welt, die du so gern entdeckst, und erst ungefähr 3,5 Monate laufen deine Pfötchen mit mir mit, und doch ist es, als wärst du schon immer da.

Kleines Hundeherz, du machst mich zu einer unglaublich glücklichen Hundemami, du machst mich so unsagbar dankbar, einfach weil du da bist, weil du du bist, weil ich deine Mami sein darf, und du dich in meine Arme gibst. Könnte ich diese Liebe in Worte fassen, so würde ich sie hier nieder schreiben, aber ich bin so überwältigt, allein schon vom drüber nachdenken, dass ich dich an mich drücken möchte, dass du meine Liebe spürst. Danke das es dich gibt mein Schatz, ich liebe dich über alles.

zum Halbjährigen Geburtstag. 


Deine Mama. <3

Dienstag, 12. April 2016

Wenn es peinlich wird, dann richtig.

Da laufen wir doch an unseren Lieblingsweihern entlang, Stefan diesmal mit dabei, denn er hat sich für seine Füsse neue Einlagen gegönnt, alles super. Snoopy, Maxi und Maddy haben mega Spaß, sehen wir am Horizont auf dem Rückweg einen Mann mit seinem Hund. Ich muss sagen, von Weitem er aus wie angeleint, war sie aber nicht (war eine Hündin). Ich dachte mir kein Ding, rufst die kleinen Mäuse ran, vorsichtshalber nehmen wir Maddy und Snoopy hoch, kennen wir doch unsere Pappenheimer. Angst habe ich keine gehabt, aber die Zwerge bellen bei grösseren Hunden ja doch mal. Maxi haben wir so festgehalten. Alles super, kurz den Mann gegrüsst mit seiner alten Dame die mega brav war. Snoopy darf runter, zack hinter dem Mann her. Ich rufe ihn zu mir, er kommt. Ich hab mich natürlich sofort entschuldigt.
Maddy darf auch runter, bleibt kurz stehen, und brettert dann hinter dem Mann, der jetzt schon einige Meter weg war, hinterher. Ahhhhh!!! Und sie kam einfach beim Rufen nicht zurück. Also bin ich hinterher und habe diese Minimaus geschnappt! Denn mittlerweile waren auch Snoopy und und Maxi hinterher. Maxi hat eigentlich nicht vorgehabt was zu machen, aber er verteidigt sein Prinzesschen halt sofort. Blöder Weise war sie die die angefangen hat zu bellen mit einer Inbrunst, unglaublich. Wenn der Boden auf dem Feldweg aufgegangen wäre, ich wäre nur all zu gern darin verschwunden. Snoopy und Maxi hörten dann auch, die Jungs sind leichter zu händeln als Maddy wenn sie mal drin ist im Bellen, und die grosse alte Hundedame war soooo lieb, hat sogar den Schwanz eingezogen, und der junge Mann war auch total freundlich. Ich hab mich bestimmt 20 Mal entschuldigt, und es war einfach nur mega peinlich. Stefan, wie er halt so ist stand da wo wir grad vorher schon waren und war total relaxed. Mir lief der Schweiß runter, und ich dachte nur so, scheisse wenn der mich jetzt blöd anmacht. *seufz*

Wie habe ich mich vor solchen Situationen immer gefürchtet, und nun ist es mir auch passiert. Aber das ist nicht die einzige Situation vor der ich Angst habe. Stefan ist das alles irgendwie total egal... sind ja auch meine Hunde. Haha, sehr witzig. :(

Sollte mich die andere Seite mal ereilen, ich glaube ich falle direkt in Ohnmacht. *seufz*

Ich war nur noch auf Automatik, ich hab gehandelt und die Hunde da weggeholt um das zu beenden. Irgendwie war das nur noch ein einziges reagieren. Wäre es ein anderer grosser Hund gewesen hätte das nämlich richtig böse ausgehen können. Glück im Unglück!

Da bleibt mir wohl nix und Maddy muss doch mal mit zur Hundeschule und dann muss sie eben auch mal üben. Das kann ja heiter werden.

Maxi, Maddy, Snoopy.


Kennt ihr auch solche Situationen? Wie geht ihr mit sowas um? 

Sonntag, 10. April 2016

Ich wünsche mir einen Hund.

1 Hund ist gut,
2 Hunde sind besser,
und 3 Hunde sind sehr viel besser.

Alles fing vor ziemlich genau einem Jahr an. Wobei, eigentlich natürlich schon länger. Der Wunsch einen eigenen Hund zu haben war schon eine Weile da. Ich kann nicht mal genau sagen warum, und wann genau das war, aber er brodelte in mir.
Eins wusste ich von Anfang an, er sollte zu mir passen, weshalb ich immer wieder in der Bibliothek, Hundebücher las, und zusätzlich in meiner Lieblingsbuchhandlung. Schnell war mir klar welche Rassen in Frage kommen würden.
Nur war da leider mein dominanter Freund, der nicht mit Tieren, oder sagen wir kaum mit Tieren aufgewachsen ist. Hatten wir doch schon Zwergkaninchen und Katzen, wobei die Katzen schon ein Krampf waren, so war das mit einem eigenen Hund nochmal was anderes. Egal welches Argument ich anführte, es hieß "nein". Irgendwann hieß es dann "ok wenn wir eine andere Wohnung haben, oder das Haus". Das zog sich nur leider alles wie Kaugummi. Doch dann im Sommer 2014 konnten wir endlich umziehen. Der Grundstein für ein Leben mit Hund war gelegt, nur wollte ich Stefan nicht gleich wieder überfordern, und dann war unser Leben durch eine Dummheit leider völlig aus den Fugen geraten, dass an einen Hund nicht zu denken war. Also wieder warten bis die Zeit dafür besser ist. *seufz*